3 Tage bis zum Berlin Halbmarathon!

In drei Tagen ist es soweit – der Berlin Halbmarathon steht an! So lange habe ich jetzt darauf hin gefiebert und trainiert, trainiert, trainiert. Ich bin unheimlich gespannt auf den Tag und so aufgeregt!

So lief die Vorbereitung

Vermutlich habt ihr es mitgekriegt – meine Vorbereitung lief nicht ganz so, wie ich mir das vorgestellt hatte. Von Dezember bis Januar war ich recht lange Zeit krank. Auch wenn in dem Zeitraum sowieso ein, zwei Wochen Trainingspause und Regeneration angedacht waren – so lange sollte die Pause natürlich eigentlich nicht dauern. Gleichzeitig bin ich aber auch froh, dass ich mir im Winter die Zeit genommen habe, wieder richtig gesund zu werden und nicht zu früh wieder mit dem Training begonnen habe. Erst als ich mich wieder wirklich fit gefühlt habe, bin ich mit Unterstützung von lauftraining.com wieder ganz langsam eingestiegen (mehr dazu hier). Und das war die absolut richtige Entscheidung – denn heute bin ich super fit und fühle mich trotz allem gut vorbereitet! Da macht sich glatt Optimismus breit :).

Dieses Mal ohne Stress!

Seit ich an offiziellen Läufen teilnehme, war ich ja in der Vergangenheit immer mal wieder zu kurzzeitigen Stressausbrüchen kurz vor dem Rennen geneigt. Zuletzt war das beim The Great 10k so (hier mein ganzer Bericht). Da machen sich dann Gedanken darüber breit, wie ich den Lauf am besten angehe aber auch so eigentlich unwichtige Fragen wie ob ich jetzt die kurze oder die lange Hose tragen soll und wie oft ich am besten auf die Uhr schaue. Über was man sich als absoluter Amateursportler doch so alles Gedanken machen kann!

Dieses Mal fühlt sich aber alles irgendwie anders an. Inzwischen habe ich begriffen, dass mir der ganze Stress ja irgendwie doch nichts bringt. Zweimal schon war ich vor größeren Läufen, auf die ich lange hin gefiebert habe, krank. Wenn ihr mich fragt war das pure Kopfsache. Für den Halbmarathon habe ich mir deshalb fest vorgenommen, die Sache entspannt anzugehen. Ich weiß, dass ich in der Vorbereitung mit lauftraining.com erfahrene Leute an meiner Seite hatten, die das beste aus mir rausgeholt haben. Und das werde ich am Sonntag abrufen – mit viel guter Laune und getragen von der Stimmung an der Strecke.

Zielzeit?

Viele von euch haben mich schon danach gefragt, was denn meine Zielzeit für Sonntag ist. Ehrlich gesagt – unter 02:15 Stunden wäre ich super happy. Wie realistisch das ist, kann ich gar nicht sagen. In der Vorbereitung bin ich maximal 17 Kilometer in etwa zwei Stunden gelaufen. Meist hatte ich das Gefühl, dass potentiell mehr gegangen wäre. Aber am Sonntag ist dann doch alles wieder tagesformabhängig. Deshalb mal schauen. Wenn ich es schaffe, freue ich mich und wenn nicht, freue ich mich immerhin darüber, angekommen zu sein.

Mit oder ohne Musik?

Für jemanden wie mich, der im Training meistens mit Musik auf den Ohren oder bei längeren Läufen auch gerne mal mit einem Hörspiel unterwegs ist, stellt sich bei Rennen immer die Frage, ob ich ohne oder mit Kopfhörer starte. Die Veranstalter bitten offiziell darum, aus gegenseitiger Rücksicht ohne Kopfhörer an den Start zu gehen. Und auch ihr habt mir das empfohlen – ich habe ganz liebe Nachrichten bekommen, in denen ihr mir versichert habt, dass die Stimmung an der Strecke grandios sein wird. Deshalb meine Entscheidung: ohne Kopfhörer – aber hoffentlich mit viel guter Musik, Bands und Stimmung an der Strecke.

Verpflegung?

Ich laufe ohne eigenen Wasservorrat (einfach, weil mich Trinkgürtel oder -rucksäcke die meiste Zeit mehr stören als alles andere), werde mir aber sicherlich an den Versorgungspunkten den ein oder anderen Becher schnappen. Für das gute Gefühl werde ich einen kleinen Snack von Powerbar mitnehmen. Ob ich den essen werde, weiß ich noch nicht. Da es aber meinem Kopf gut tut, ihn für den Notfall dabei zu haben, kommt er mit :).

Pure Vorfreude!

Zu guter letzt möchte ich noch sagen: ich freue mich einfach riesig auf Sonntag! Sogar meine Eltern werden da sein, sie laufen Beide auch mit (das wird ein kleiner interner Familien-Wettlauf ;)). Mein Freund wird da sein und mich vom Streckenrand aus anfeuern. Und vielleicht treffe ich ja auch den ein oder anderen von euch – ich würde mich freuen!

Eure Paula


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