Gesund essen: Wieso mir das wichtig ist und warum ich keine Diät mache

Hallo ihr Lieben,

wie mir ging es zum Jahresbeginn wahrscheinlich vielen von euch: Wir haben gute Vorsätze gefasst. Einer meiner Vorsätze war, mich gesünder zu ernähren.

In den letzten Wochen und Monaten habe ich viel darüber nachgedacht, wie ich gesundes Essen in meinen Alltag integrieren kann. Tagsüber bin ich meistens an der Uni – da lockt das (wenn auch nicht immer ganz gute aber in jedem Fall meist eher ungesunde) Mensaessen. Wenn ich abends zu Hause ankomme, bin ich oft müde, habe keine Lust mehr zu kochen oder ich muss noch viel zu viel für den nächsten Tag vorbereiten und verbringe die Abendstunden am Schreibtisch. Und gleich lockt wieder der ein oder andere Snack, der doch alles so viel einfacher macht. Ausreden zu finden ist leicht, mit dem gesunden Essen anzufangen hingegen gar nicht so einfach.

Eins ist für mich in jedem Fall klar: Ich möchte keine Diät machen. Auf Essen verzichten und hungern kommt für mich sowieso nicht in Frage. Diätprodukte oder irgendwelche Abnehm-Shakes werden in meinen Küchenschrank keinen Einzug finden. Ich möchte nicht essen, um abzunehmen und irgendeinem Schönheitsideal zu entsprechen.

Ich möchte mich gesund ernähren und das gesunde Essen zu einem Lebensstil machen. Ich bin der Meinung, dass ich mich in meinem Körper wohler fühlen kann, wenn ich ruhigen Gewissens sagen kann: “Ich achte auf eine gesunde Ernährung!”. Für mich ist es übrigens auch okay, zwischendurch mal ein bisschen Schokolade oder einen Burger zu genießen. Solange eine gesunde und ausgewogene Ernährung meinen Haupternährungsstil ausmacht, sind kleine Sünden drin. Und ich habe festgestellt: Je mehr ich es schaffe, mich von selbst gekochten, gesunden Gerichten zu ernähren, desto weniger Lust habe ich auf Süßigkeiten. Der Heißhunger wird deutlich weniger. Doch das ist leider bisher nur phasenweise so. So viel Motivation ich für den Sport oder andere Dinge im Leben habe, so schwer fällt es mir mit der gesunden, ausgewogenen Ernährung.

Eine nicht ganz einfache Aufgabe ist für mich zu wissen, was überhaupt “gesund” ist. Was kann ich ohne schlechtes Gewissen zu mir nehmen, was ist vielleicht gar nicht so gesund, wie es auf den ersten Blick scheint? All das sind Fragen, die mir häufig im Kopf rumschwirren. Bisher fehlt mir die Motivation, viele Kochbücher und Ratgeber zu durchforsten und mir alle Rezepte zusammenzusuchen.

Deshalb habe ich beschlossen, für die nächsten drei Monaten den Nutrition Coach von Freeletics auszuprobieren. Für knapp 40 Euro wird mir die App in den kommenden Wochen jeden Tag drei bis vier Gerichte vorschlagen, die zu meinem gesunden Lebensstil beitragen sollen. Ich bin sehr gespannt, ob mir dieses Experiment helfen wird, meine Essgewohnheiten auch langfristig zu ändern. Da ich die Gerichte immer schon über eine Woche im Voraus einsehen kann, mache ich mich ab sofort einmal die Woche mit meiner Einkaufsliste aus der App auf den Weg in den Supermarkt und kaufe gezielt nur das ein, was auf der Liste steht. Mal schauen, ob mir das helfen wird, den kleinen Versuchungen im Süßigkeitenregal beim Einkauf größtenteils zu widerstehen. Bisher bin ich nämlich oft ohne Plan einkaufen gegangen – das verführt natürlich umso mehr zu allerlei Ungesundem, wenn man eigentlich gar nicht so genau weiß, was man essen möchte und dann nach Lust und Laune einkauft.

Gesagt, getan: Ich mache mich jetzt an den Wocheneinkauf und freue mich schon, euch bald von meinen ersten Erfahrungen mit dem Nutrition Coach zu berichten!

Eure Paula

 

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