Halbmarathon-Vorbereitung #2: Training für den Kopf

Hallo ihr Lieben!

Nachdem ich euch von meinem Trainingsalltag in Vorbereitung auf meinen ersten Halbmarathon ja schon berichtet habe, möchte ich euch heute etwas über meine mentale Vorbereitung erzählen. Mentale Vorbereitung? Zum Laufen? Oh ja! Auch wenn natürlich ohne körperliches Training gar nichts läuft (im wahrsten Sinne des Wortes), so ist doch auch das, was da im Kopf eines Läufers vor sich geht, nicht zu verachten.

In der Vergangenheit habe ich an 5 und 10 km-Läufen teilgenommen. Und selbst bei diesen kürzeren Distanzen war ich zwischendurch manchmal kurz davor, einfach aufzugeben. Beim Laufen gibt es einfach diese Momente, in denen man sich fragt, wieso man eigentlich so viel Geld bezahlt, um sich dann auf der Strecke abzurackern – wer kennt’s :D?

Bei meinem ersten Halbmarathon soll mir das natürlich nicht passieren. Trainiert habe ich, die Distanz sollte ich schaffen und alle 4 Kilometer gibt’s Wasser. Klingt doch gut! Und das ist auch schon der erste Teil meines Mentaltrainings: Ich weiß mich gut vorbereitet. Ich fühle mich fit und bin überzeugt, dass ich das schaffen werde. Im Notfall einfach sehr langsam, aber was soll’s. Erster Halbmarathon – ist doch so oder so super!

Zur Motivation auf der Strecke habe ich mir außerdem ein paar Armbänder mit Motivationssprüchen gebastelt. Davon habe ich euch auch mal ein paar Fotos gemacht. Auf einem steht zum Beispiel “Zieleinlauf”. Das soll mich während des gesamten Rennens immer wieder daran erinnern, wie unglaublich schön sich der Moment anfühlt, wenn man die Ziellinie passiert. Ich erinnere mich noch zu gut an meinen ersten 10km-Lauf. Kaum über der Ziellinie gelaufen, bin ich in Freudentränen ausgebrochen. Das mache ich inzwischen nur noch bei Bestzeiten (ja, ich geb’s gerne zu, ich bin etwas weinerlich), und beim ersten Halbmarathon wird das Gefühl sicherlich noch überwältigender sein! Mit meinem Armband kann ich mich so über 21,0975 km auf den Zieleinlauf freuen :). Das Armband mit Herzchen und der Aufschrift “Du schaffst das!” gibt’s übrigens in zweifacher Ausführung. Für meinen Freund habe ich eins in grün gebastelt, so können wir uns gegenseitig mental stärken, auch wenn wir uns auf der Strecke wohl eher nicht begegnen werden. Weil ich natürlich viel schneller bin. Oder auch nicht. Wen kümmert das schon ;).

Ob ich mit Musik laufen werde, weiß ich übrigens noch nicht. Beim Training finde ich Hörspiele für die langen Läufe ganz angenehm. Für den Halbmarathon werde ich mich aber vielleicht auch einfach von den Impressionen an der Strecke leiten lassen.

In der Vergangenheit hatte ich im Training und bei Rennen immer mal wieder Probleme mit Seitenstechen oder damit, dass sich mein Magen gefühlt auf den Kopf gestellt hat. Mein erster Gedanke war dann immer “Du kriegst jetzt kein Seitenstechen!” oder “Dein Bauch tut jetzt nicht weh!”. Irgendwann habe ich dann gelesen, dass unser Körper ein Wunderwerk ist, der negative Aussagen automatisch in positive umwandelt. Und was wird dann aus “Du kriegst jetzt kein Seitenstechen!”? – “Du kriegst jetzt Seitenstechen!”. Der Körper meint es gut, macht aber leider in diesem Fall genau das Falsche. Deshalb gilt die Devise: positiv denken! Sollten sich Schmerzen irgendeiner Art einstellen, werde ich mir immer wieder sagen “Mir geht es super. Ich freue mich, dass ich bald im Ziel bin und dann gibt’s erstmal etwas zum Trinken und natürlich ein leckeres Essen!”.

Zum Schluss möchte ich noch sagen, dass IHR mich auch unglaublich toll motiviert! Vielen Dank für eure lieben Nachrichten auf Instagram, Facebook oder per Mail! Jede einzelne davon motiviert mich umso mehr, mein Halbmarathon-Debüt zu geben! Ich freue mich riesig darauf!

Bis dahin!

Eure Paula

 

Teilen:

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.