I’m running in the rain – Glücklich durch den verregneten Laufsommer

Ganz ehrlich, ich hab’ die Nase voll von diesem verdammt verregneten Sommer. Und zwar so richtig. In Berlin regnet es seit Wochen gefühlt ununterbrochen. Gar nicht so einfach, beim Warten auf die nächsten Sonnenstrahlen die Motivation für’s Laufen hoch zu halten, oder?

Ich habe mir für euch einmal Gedanken darüber gemacht, wie ich Lauftraining und den verregneten Sommer zusammenbringe und euch kurz und auf den Punkt gebracht meine Tipps zusammengestellt, wie ihr dem Regen gut gelaunt trotzen könnt!

Immer mit Regenjacke? Nicht unbedingt.

Die Auswahl an Regenjacken für Läufer ist quasi grenzenlos. Ich finde, dass eine Regenjacke gar nicht immer sein muss. Ist es sehr windig und bin ich langsam unterwegs, ist die Jacke ein super Schutz. Wenn ich allerdings flott unterwegs bin und es abgesehen vom Regen eigentlich super warm ist – was spricht dagegen, den Sommerregen in T-Shirt und Shorts zu genießen? Nichts! Genießt die lauwarmen Tropfen, die auf eure Haut prasseln!

Tief durchatmen!

Ich liebe den Geruch von Regen! Die Luft fühlt sich beim Atmen so frisch und neu an. Versucht doch bei eurem nächsten Lauf, dieses Gefühlt mal ganz bewusst zu genießen und euch über das Wetter zu freuen, anstatt euch darüber zu ärgern!

Hört hin!

Eine Gute-Laune-Running-Playlist auf die Ohren und schon kann’s losgehen! Musik hat schon so einige triste Tage aufgehellt. Also auf geht’s an die neue Playlist voller Sommersongs! Oder wie wär’s mal mit dem Klassiker “Singing in the rain”? Schön kann es übrigens auch sein, bei einer verregneten Lauftour mal ganz ohne Musik unterwegs zu sein und dem Regen oder dem Rauschen der nassen Blätter zu lauschen. Mich bringt das total weit weg vom Alltagsstress!

Plitsch, Platsch… zurück in die Kindheit!

Okay, mit klatschnassen Füßen zu laufen ist nicht so cool. Aber wisst ihr was? Nach dem ein oder anderen Lauf bin ich in der letzten Zeit einfach mal mit viel Schwung in eine Pfütze gehüpft – wer hat das als Kind nicht gerne gemacht? Meist hellt es die Laune ungemein auf, sich mal wieder für einen kurzen Moment in die Kindheit zurückzuversetzen! Die Sportklamotten müssen danach ja sowieso in die Wäsche und eure Laufschuhe können das ab – die trocknen wieder!

Die heiße Dusche danach!

Es gibt nichts über die heiße Dusche danach, oder? Klatschnass und verschwitzt Zuhause ankommen, noch eine kurze Stretching-Session und dann raus aus den nassen Klamotten und die Dusche genießen. Egal, ob ihr euch danach auf die Couch kuscheln könnt oder euch für die Uni, Schule oder Arbeit fertig macht – die heiße Dusche als Belohnung für den Regenlauf ist einfach das Beste :D.

Wenn nichts mehr geht….

… geht auch mal was Anderes! Werden euch Regen und Wind doch mal zu bunt oder droht gar ein Gewitter, dann versucht es doch mal mit Stabi- oder Krafttraining! Das ist ein super Ausgleich zum Laufen und gleichzeitig eine tolle Ergänzung. Außerdem könnt ihr das ganz einfach im heimischen Wohnzimmer machen, ohne euch in’s kalte Nass bewegen zu müssen! Übrigens auch eine super Alternative für sehr heiße Tage, wenn ihr nicht früh morgens oder spät abends laufen gehen könnt und das Training trotzdem nicht ausfallen lassen möchtet!

Und jetzt werft doch mal einen Blick aus dem Fenster. Es regnet? Prima. Dann Laufschuhe an und auf geht’s!

Eure Paula

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