Trainingspause zwischen Entspannung und Stress

Hallo ihr Lieben,

kennt ihr dieses Gefühl, wenn das Wetter draußen richtig gut ist und ihr am liebsten sofort die Laufschuhe schnüren und die Welt erobern würdet? Wenn euch einfach alles nach draußen zieht, ihr durchatmen oder euch mal wieder richtig auspowern möchtet?

Ich liebe dieses Gefühl. Und nur zu oft musste ich es in den letzten Wochen unterdrücken. Denn ich bin erkältet und das quasi in Dauerschleife. Mitte Dezember ging es los, Halsschmerzen hier, Schnupfen da.

Eigentlich wirft mich so schnell nichts aus der Bahn. Ich gönne mir meistens ein paar Tage Ruhe und kann dann wieder durchstarten.

Diesen Winter sieht die Lage leider anders aus. Irgendwie habe ich das Gefühl, seit Ewigkeiten nicht mehr richtig fit zu sein. Das Lauftraining ruht. Jedes Mal, wenn ich gerade wieder langsam eingestiegen bin, erwischen mich die Bazillen wieder.

Zwischendurch ist es ja auch mal ganz schön, eine Trainingspause einzulegen. Über die Weihnachts- und Neujahrstage habe ich das genossen. Einfach mal nicht ans Training denken, faulenzen und die Ruhe genießen. Und auch im stressigen Alltag sind mir die Pausen manchmal ganz recht, selbst wenn es Zwangspausen sind.

Aber irgendwie sind da auch immer die kleinen Männchen in meinem Kopf, die mich immer wieder daran erinnern, dass im April der Halbmarathon in Berlin ansteht. Bei meinem letzten Halbmarathon-Versuch im vergangenen Juni musste ich ja auch schon wegen Grippe den Schongang reinhauen – für’s nächst Mal habe ich mir das anders vorgestellt.

Ich freue mich tierisch auf die Herausforderung Halbmarathon – und dieses Mal bitte gesund und fit. Aber gleichzeitig stresst mich der lange Trainingsausfall auch. Vor zwei Wochen dachte ich: okay, jetzt machst du eine Woche Pause und steigst du langsam wieder ein. Aber im Alltag ist die “Pause” manchmal gar nicht so leicht zu realisieren. Denn da ist ja nicht nur das Laufen, da sind auch noch Uni und Arbeit.

Die Pause, die ich mir genommen habe, war wohl nicht intensiv genug. Seit zwei Wochen bin ich nun schon nicht auf der Höhe und laufen konnte ich auch nicht. Die Ärztin meint: schonen. Ganz dringend und so lange wie möglich.

Mein Hirn pendelt zwischen “Yieppieh, ich kann mal entspannen und den ganzen Tag nichtstun!” und “Oh man, schon wieder eine Woche ohne Lauftraining, dabei kommt heute schon wieder so schön die Sonne durch und die Intervalle rufen!”. Damit muss ich jetzt wohl leben.

Ronny von lauftraining.com hat mich aber beruhigt – noch sind für den Halbmarthon nicht Hopfen und Malz verloren. Wenn ich mich jetzt genügend schone, bin ich hoffentlich bald wieder fit und dann bauen wir das Training langsam wieder auf.

So versuche ich, mich jetzt nicht zu sehr zu stressen und stattdessen die positive Seite, die Entspannung und die abgesagten Termine, zu genießen und mir die Erholung zu gönnen, die mein Körper braucht.

Wie geht ihr mit solchen Trainingsausfällen um? Stresst euch das oder seid ihr ganz gechillt, weil ihr am Ende des Tages ja doch nichts ändern könnt?

Auf dass es bald besser wird! Immer positiv bleiben :)!

Eure Paula

Die Fotos zu diesem Beitrag hat die liebe Hanin von ausgelöst geschossen.

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4 Kommentare

  1. thelaresa
    31. Januar 2018 / 10:15

    Hey, kann ich gut nachvollziehen, dass solche Zwangspausen nervig sind. Ich bin trotz leichter Erklältung oft trotzdem joggen gegangen, obowhl ich weiß, dass es nicht gerade gut ist. Aber bis April hast du echt noch genügend Zeit zum Trainieren und um dich zu verbessern 🙂
    Finde im übrigen deinen Blog und deinen Account auf Instagram sehr interessant und authentisch – Mach weiter so! 🙂

    • paulainmotion
      31. Januar 2018 / 11:51

      Liebe Theresa, vielen Dank für deinen lieben Kommentar! Das freut mich sehr und gibt mir noch mehr Freude, weiterzumachen! Viele Grüße
      Paula

  2. Gärtnerin Ute
    27. Januar 2018 / 7:38

    Ja, solche Zwangspausen sind wirklich nervig. Aber lass dich davon nicht zu sehr stressen, gönn dir die Auszeit, nur kein schlechtes Gewissen haben. Bis April ist noch viel zeit, das schaffst du!!!

    • paulainmotion
      31. Januar 2018 / 11:50

      Danke dir – ich bleibe auch weiterhin zuversichtlich, was den Halbmarathon angeht! Viele Grüße Paula

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