Update „Gesund essen“ | Beim Frühstück fängt es an

Hallo ihr Lieben,

vor einer ganzen Weile habe ich euch ja berichtet, dass ich beschlossen habe, mich in Zukunft gesünder zu ernähren. Ich wollte keine Diät machen und bin auch nicht plötzlich einem totalen Fitness-Wahn verfallen. Mit der Zeit wurde mir einfach immer wichtiger, meinem Körper Gutes zu tun und mich für die Herausforderungen des doch oft stressigen Alltags fit und gesund zu fühlen.

Zunächst war ja der Plan, die Freeletics Nutrition App auszuprobieren. Die schlug mir dann für jeden Tag cleane Rezepte (also Rezepte mit möglichst frischen, natürlichen Zutaten und ohne zu viele künstliche Zusatzstoffe) vor und eigentlich war das Ganze einfach. Mit Hilfe der App die Einkaufsliste schreiben, einkaufen, kochen, essen. Doch ich muss euch ehrlich sagen: es gab wenige Tage, an denen ich es geschafft habe, mich wirklich von früh bis spät an den Essensplan aus der App zu halten. Mal habe ich in der Uni-Mensa gegessen, mal draußen mit Freunden, mal war ich einfach zu faul zum Kochen. Außerdem habe ich gemerkt, wie mich dieser tägliche Plan dann doch unter Druck gesetzt hat, immer nur clean essen zu müssen. Und ehrlich, einfach mal von jetzt auf gleich die ganze Ernährung umzuschmeißen, das ist einfach nicht so leicht.

Das Freeletics Nutrition Abo habe ich inzwischen aufgegeben. Das heißt aber noch lange nicht, dass ich auch meinen Plan, mich gesünder zu ernähren, verworfen habe. Im Gegenteil! Ich habe für mich erkannt, dass ich meine Ernährung langsam umstellen muss. Einen Schritt nach dem nächsten gehen, neue Gewohnheiten langsam einführen, ein Gefühl dafür bekommen, was ich kochen kann, was wie lange dauert, was ich einkaufe, auch wenn ich mal ohne Einkaufszettel unterwegs bin.

Also habe ich beschlossen, erst einmal mit dem Frühstück anzufangen. An die Stelle von Nutellabrot, Brötchen oder Cornflakes sind inzwischen gesunde Zutaten gerückt. Vielleicht habt ihr auf Instagram auch schon gesehen, dass ich die Frühstücks-Bowls total für mich entdeckt habe.

Diese Bowls sind einfach super leicht und schnell zu machen und schmecken richtig gut. In meinem Kühlschrank haben inzwischen Mandelmilch und Bio-Joghurt einen festen Platz. Im Regal stehen Leinsamen, Mandelsplitter, Rosinen und Kakao-Nibs. Im Kühlfach sind Erdbeeren auf Vorrat (weil ich Erdbeeren einfach über alles liebe), den Rest kaufe ich meistens frisch. Je nachdem, was ich beim Einkaufen gerade so finde, gibt es zum Beispiel Bananen, Cranberries oder Blaubeeren. Der Fantasie sind kaum Grenzen gesetzt! Wie ihr vielleicht merkt, machen mir die Bowls richtig Spaß :)! Wenn ihr auch so gerne eine kreative Schüssel zum Frühstück esst oder andere Tipps und Tricks auf Lager habt, schreibt mir doch gerne mal!

Und wenn ihr auch gerade damit anfangt, eure Ernährung etwas gesünder zu gestalten: lasst es langsam angehen. Eine radikale Umstellung ist super schwierig durchzuhalten und führt im schlimmsten Fall dazu, dass ihr zwischendurch einfach so große Lust auf Süßes bekommt, dass plötzlich wieder ganz viel Schoki vom Schrank in euren Mund wandert ;). Ein bisschen Schoki zwischendurch ist total okay und esse ich auch gerne (ja, ich kann einfach nicht ganz darauf verzichten). Aber wenn ihr eure Ernährung langsam Schritt für Schritt umstellt, wird es euch leichter fallen, euch an die neuen Essgewohnheiten zu gewöhnen und so macht die gesunde Ernährung auch einfach viel mehr Spaß.

Nun bin ich gespannt, ob es von den Bowls bald weitergeht und ich die Ernährung auch für den Rest des Tages umstellen kann. Momentan lesen ich ganz viele Kochbücher und Blogs und lasse mich von den Rezepten inspirieren. Ich suche mir raus, was mir schmeckt und was sich für mich ohne zu großen Aufwand kochen lässt (nach einem langen Tag in der Uni noch zwei Stunden in der Küche zu stehen, ist mir einfach zu viel) und auch, was ich gut vorbereiten und für unterwegs mitnehmen kann. Bisher klappt das super, ich werde euch natürlich auf dem Laufenden halten, wie es in ein paar Wochen aussieht!

Eure Paula

1 Comment

  1. Lavinia

    22. November 2017 at 8:17

    Schokolade kann super gesund sein, wenn es die richtige ist. Ich liebe mittlerweile die 99%ige Lindt-Schokolade. Für viele ist dieser bittere, herbe Geschmack zu viel des Guten, aber man kann den Gaumen da echt schrittweise dran gewöhnen. Dann reicht bei Schokolust sogar wirklich ein Stückchen, da man die Schokolade eh nicht so schnell essen kann und sie richtig schön im Mund zergehen lässt.

    Ich hab bei mir auf dem Blog letztens ein Rezept zu einer veganen und gesunden Mousse au Chocolat gemacht. Probier das mal aus: Kaum Fett und wenig Zucker (kommt dann total auf die Schokolade an). Ich liiiiebe das!

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