Fitness-Tracking rund um die Uhr mit der Vívosmart 3

Hallo ihr Lieben,

in Kooperation mit Garmin hatte ich in den vergangenen Wochen die Gelegenheit, den Fitness-Tracker Vívosmart 3 auf Herz und Nieren zu testen. Heute möchte ich euch mein persönliches Fazit präsentieren – und zwar offen und ehrlich wie immer.


Kleine Randnotiz für euch: Wahrscheinlich habt ihr auf Instagram schon gesehen, dass ich angebe, wenn ich mit Firmen kooperiere. Das ist mir wichtig. Kooperationen hin oder her, ich möchte authentisch bleiben und ehrlich zu euch sein. Wenn ich Dinge teste, dann bekommt ihr mein ehrliches Fazit. Abgesehen davon würde ich euch immer nur Produkte präsentieren, die ich selbst auch nutzen würde oder für sinnvoll halte und nicht einfach zum Spaß jede Kooperation eingehen. Was mir nicht gefällt, möchte ich nicht an euch weitergeben. Eigentlich ganz einfach, oder? Wenn ihr mal Fragen habt, beantworte ich euch die jederzeit gerne. Meldet euch einfach!


Aber jetzt zurück zur Vívosmart…

Optik und Tragekomfort

Befindet sich das Display im Ruhezustand, sieht die Vívosmart 3 fast aus wie ein einfaches Armband. Mir persönlich gefällt das. Sie ist schmal und in schlichten Farben erhältlich, so fällt sie im Alltag kaum auf und lässt sich in ihrer Unauffälligkeit mit fast jedem Outfit kombinieren. Außerdem ist das Gerät super leicht, so dass man es beim Tragen kaum spürt. Obwohl ich anfangs Vorbehalte hatte, konnte ich auch super mit dem Tracker am Handgelenk schlafen (eigentlich halte ich übrigens nach Möglichkeit jegliche elektronischen Geräte von meinem Bett fern – doch um für euch alle Funktionen ausgiebig zu testen, habe ich mal eine Ausnahme gemacht).

Bedienung

Zugegebenermaßen musste ich mich an die Bedienung der Vívosmart 3 erstmal gewöhnen. Das Gerät kommt ganz ohne Knöpfe aus und wird nur über Streich- und Tipp-Gesten gesteuert. Da das Display verhältnismäßig klein ist, habe ich mich vor allem zu Anfang doch ab und an vertippt. Das ist etwas mühselig, vor allem wenn man die Uhr beispielsweise im Gehen bedienen möchte. Zusätzlich zu den Tipp- und Wisch-Gesten kann das Display auch noch durch eine einfache Handbewegung aktiviert werden, indem man den Tracker einfach wie beim Auf-die-Uhr-gucken zum Körper führt. Und ja – diese Spielerei finde ich schon ziemlich lustig und sie hat mich dazu gebracht, doch ab und an öfter als sonst einen Blick auf den Tracker zu werfen.

Funktionen

  • Herzfrequenzmessung

Die Herzfrequenzmessung der Vívosmart 3 am Handgelenk funktioniert ohne Probleme und misst genau. In einem Vergleichstest mit der Messung über den Brustgurt meiner Polar M400 haben beide Uhren quasi dieselbe Herzfrequenz angezeigt. Mit der Uhr bekommt ihr übrigens auch eine kurze bebilderte Anleitung, wie der Tracker genau sitzen muss, damit die Messung fehlerfrei funktioniert.

  • Schlaf-Tracking

Meine anfänglichen Befürchtungen, die Uhr könnte mich beim Schlaf stören, kann ich nach dem Test nicht bestätigen. Wovon ich hingegen nicht überzeugt bin, ist die Funktion des Schlaf-Trackings. Positiv ist, dass ihr der Uhr eure Schlafzeiten mitteilen könnt. So schaltet sie sich am Abend in eine Art Ruhemodus und stört euch nicht, während ihr schlaft (bspw. durch Vibration). Weniger positiv aufgefallen sind mir die Ergebnisse meines Schlaf-Trackings. Hier zeigt die Garmin Connect App nach einer Synchronisierung mit der Vívosmart 3 beispielsweise an, wie viel leichten Schlaf ihr hinter euch habt oder wie lange ihr im Tiefschlaf geträumt habt. Bei mir stimmten in mehreren Nächten die Angaben leider nicht – teilweise bin ich zwischendurch aufgewacht und auch in der Wohnung unterwegs gewesen, was der Tracker nicht erkannt hat. Das Schlaf-Tracking scheint also noch nicht zu 100% zuverlässig zu sein.

  • Stress-Level

Die Vívosmart misst rund um die Uhr eure Herzfrequenz und eure Aktivitäten und kann sich so bei euch melden, wenn euer Stress-Level zu hoch ist. Der Tracker vibriert dann kurz und fordert euch auf, eine vorgegebene Zeit lang ruhig zu atmen und inne zu halten. Schöne Spielerei, die mich das ein oder andere Mal tatsächlich auf andere Gedanken gebracht hat.

  • Tägliche Schrittzahl

Die Vívosmart 3 misst eure Schritte und passt euer tägliches Schrittziel automatisch an eure bisherigen Leistungen an. Diese Funktion gefällt mir persönlich super gut – jeden Tag eine neue Herausforderung! Und wenn das Schrittziel geschafft ist, vibriert der Tracker kurz und gratuliert euch mit einem Feuerwerk auf dem Display :).

  • Treppe rauf, Treppe runter

Ähnlich begeistert wie von der Messung der Schrittzahl war ich vom Tagesziel der zu bewältigenden Stockwerke. Auch hier wird man mit einem kleinen Feuerwerk belohnt, wenn man sich anstatt für den Aufzug oder die Rolltreppe dazu entscheidet, einmal öfter zu Fuß die Stufen zu überwinden!

  • Sportfunktionen

In Sachen Sportfunktionen habe ich vor allem die Lauffunktion getestet. Abgesehen davon gibt es aber auch verschiedene andere Sportmodi, in denen zum Beispiel automatisch die Wiederholungen beim Krafttraining gezählt werden können. Es gibt übrigens auch einen Timer und eine Stopuhr, falls ihr bestimmte Zeitintervalle für euer Training nutzen möchtet.

Ein Fitness-Tracker zum Lauftraining?

Als Läuferin hat mich natürlich ganz besonders interessiert, was die Vívosmart 3 in Sachen Lauf-Tracking so drauf hat. Leider müssen ambitionierte LäuferInnen hier Abstriche machen. Denn was der Vívosmart 3 (wie übrigens den meisten gewöhnlichen Fitness-Trackern) fehlt: das GPS. Zeitmessung ist kein Problem und eine automatische Rundenfunktion jeden Kilometer gibt’s auch. Was jedoch die Streckenmessung angeht, kann die Vívosmart 3 nicht mit einem richtigen Lauf-Tracker mithalten. Die Messung funktioniert über die eingestellte Schrittlänge. Entweder wählt man den voreingestellten Standard-Wert oder man läuft eine bekannte Distanz und gibt dann die Anzahl seiner Schritte an. Mit GPS-Tracking kann diese Funktion jedoch nicht mithalten. Bei meinem ersten Lauf mit der Vívosmart 3 bin ich angeblich 10 Kilometer in 56 Minuten gelaufen. Davon kann ich leider momentan nur träumen und in Wahrheit waren es auch nur gemütliche 7 Kilometer… Fairerweise muss aber gesagt werden, dass die Vívosmart 3 natürlich als Fitness-Tracker auch nicht explizit für’s Laufen gemacht ist. Für Leute, die einfach ab und an ihre läuferische Aktivität tracken und von der zugehörigen App auswerten lassen möchten, wie aktiv sie im Alltag sind, sind die Funktionen allemal ausreichend. Legt ihr allerdings Wert auf genaue Strecken, Pace oder Runden, ist die Vívosmart 3 nicht euer Gerät.

Fazit – Was kann die Vívosmart 3 (und was nicht)?

Was ist nun mein abschließendes Fazit? Mir hat die Zeit mit der Vívosmart Spaß gemacht. Wenn ihr einen aktiveren Lebensstil führen und euch im Alltag mehr bewegen möchtet, ist die Vívosmart sicherlich ein spannender und motivierender Begleiter, der zudem gleichermaßen schlicht und schick ist. Auch die Messung der Herzfrequenz erfolgt zuverlässig, beim Schlaftracking gibt es jedoch Punktabzug. Die Sportmodi sind da und für ein bisschen Sport ab und an sicherlich auch ausreichend – ambitionierte Sportler werden jedoch mit der Vívosmart vermutlich auf Dauer nicht glücklich und sollten sich eher in Richtung eines für ihre Sportart besser geeigneten Gerätes (wie z.B. einer Laufuhr) orientieren.

Hat jemand von euch auch Erfahrungen mit Fitnesstrackern gesammelt? Dann würde ich mich euch über eure Kommentare freuen!

Macht es gut!

Eure Paula

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