Vorbereitung auf den The Great10k: The struggle is real!

Hallo ihr Lieben,

es ist Dienstag Abend, am Sonntag steht mein nächster Lauf an und ich muss unbedingt diesen Blog-Beitrag an euch loswerden. Denn seit Tagen, oder sagen wir lieber Wochen, geht mir der The Great10k nicht aus dem Kopf.

Der Lauf wird in diesem Jahr mein letzter 10er werden. Im vergangenen Jahr war es mein erster 10km-Lauf überhaupt – ein super schönes Erlebnis. Der Moment, als ich mit meiner Mama, die schon seit vielen Jahren läuft und mich damals begleitet hat, über die Ziellinie gelaufen bin, war unheimlich schön. Damals hatte ich wenig Druck. Die ersten offiziellen 10km waren für mich nach gerade mal einem guten halben Jahr Lauftraining ein totaler Meilenstein und einziges erklärtes Ziel war es, im Ziel anzukommen.

Dieses Jahr sieht das anders aus. Meine Bestzeit über die 10km bin ich im April diesen Jahres gelaufen, da habe ich die Ziellinie nach einer Stunde und knapp drei Minuten überquert. Zu Beginn des Jahres hatte ich mir vorgenommen, in diesem Jahr die 10km unter einer Stunde zu laufen und ihr ahnt es – am Sonntag letzte Gelegenheit!

Ich würde ja gerne sagen, dass ich zu den LäuferInnen gehöre, die einfach immer total ruhig an den Start gehen, auf sich zukommen lassen, was da so vor ihnen liegt und sich am Ende einfach total freuen, wenn sie die Ziellinie überqueren. Egal mit welcher Zeit. Aber das fällt mir echt schwer. Ich setze mich unter Druck. Und obwohl ich weiß, dass das Quatsch ist, mache ich es irgendwie trotzdem.

Natürlich habe ich auch riesigen Spaß am Laufen. Das Training ist jedes Mal eine super willkommene Abwechslung vom Alltag für mich, ich genieße die Zeit an der frischen Luft unheimlich und es erfüllt mich, dabei mit jedem Training meinen persönlichen Zielen entgegen zu laufen.

Doch wenn dann der Lauf kommt, auf den ich lange hin gefiebert habe, wendet sich das Blatt. Vor meinem ersten Halbmarathon war ich eine Woche lang ziemlich krank. Ob das wohl Zufall war, oder mein Körper einfach dem inneren Stress unterlegen war?

Momentan denke ich seit Wochen darüber nach, wie ich den Lauf angehen soll. Konstante Pace durchlaufen? Ruhig starten und dann nach hinten raus mit Tempo? Oder umgekehrt? Oder einen Pacer suchen? Tja, wer weiß das schon so genau…

Geht euch das vor für euch wichtigen Läufen auch manchmal so?

Während ich diesen Beitrag schreibe wird mir immer klarer, wie absurd es eigentlich ist, sich wegen so einer blöden Zeit auf der Uhr so viele Gedanken zu machen. Wahrscheinlich würde ich die Stunde locker knacken, wenn ich einfach laufen und die Strecke genießen würde, ohne mich zu sehr auf die Zeit zu fokussieren. Aber will ich diese Kontrolle durch den Blick auf die Uhr wirklich abgeben?

Leute, ihr merkt: the struggle is real :D! Die Devise bis Sonntag lautet daher: ruhig bleiben. Wirklich. Nicht stressen. Am Ende kommt es eh anders. Deshalb freue ich mich jetzt erstmal auf meinen letzten kurzen und entspannten Lauf, der vorher noch ansteht und vor allem auf die Pasta Party, die ich mit ein paar anderen Instagramern für Samstag geplant habe! Das wird lecker und ich freue mich echt schon sehr darauf, neue Gesichter kennenzulernen!

So – mein kleiner persönlicher Stress-Post ist zu Ende und ich fühle mich gleich ein bisschen besser :). Falls ihr Sonntag noch nichts vor habt: Daumen drücken!

Wie es gelaufen ist, erfahrt ihr natürlich ganz bald!

Eure Paula

2 Comments

  1. The Great 10k Berlin | Geschafft! 10 Kilometer in unter 60 Minuten | paulainmotion

    16. Oktober 2017 at 11:18

    […] dem Lauf habe ich mir ziemlich viel Stress gemacht (hier gibt’s mehr dazu), Ronny hat mich dann ein paar Tage vorher wieder beruhigt (seine besten Tipps gibt’s hier). […]

  2. Uti

    4. Oktober 2017 at 16:23

    Hallo Paula, liegt in der Familie… Ich sag nur Holzbein… Einfach akzeptieren, dass es so ist, nicht nachdenken sondern sich an der guten Stimmung freuen, sch… auf die zeit (sag ich mir immer, klappt aber nie)

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